“Being able to feel safe with other people is probably the single most important aspect of mental health;

safe connections are fundamental to meaningful and satisfying lives.”
― Bessel van der Kolk

 

Über mich

Blick über den Kochelsee

Geboren und aufgewachsen in München und Umgebung, arbeitete ich nach dem Abitur einige Jahre als Krankenpflegehelferin und begann dann mein Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität.

Im Jahr 2006 zog ich nach Kanada und arbeitete weiterhin als zertifizierte Therapeutin (‚Canadian Certified Counsellor‘), davon über 15 Jahre in gemeinnützigen Einrichtungen und für viele Jahre auch in einer Privatpraxis.

In Kanada habe ich auch meine Ausbildung in Traumatherapie abgeschlossen und bin seit 2019 Zertifizierte Therapeutin bei der EMDR International Association (EMDRIA).

Zurück in München führe ich nun meine Praxis weiter, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Behandlung von Traumata.

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Das Herzstück: Sichere Bindungen

In der Literatur aus dem Bereich Pädagogik und Psychologie wird immer wieder betont, wie wichtig es ist, eine therapeutische Beziehung zu Klient*innen aufzubauen. Aber was bedeutet das eigentlich in der Praxis? Nun, es ist immer ein sehr individueller Prozess, der von den vorherigen Erfahrungen des Klienten (und Therapeuten) geprägt ist. Letztlich ist das Ziel dieses graduellen Prozesses der Aufbau eines Sicherheitsgefühls

Was wir als soziale Wesen alle gemeinsam haben, ist das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, unabhängig von unserem Hintergrund. Zu diesem Zweck gehen wir intime Beziehungen ein, werden Eltern, suchen das gelegentliche Gespräch mit Arbeitskollegen, oder wir versuchen, über das Internet mit anderen in Kontakt zu treten.

In der Therapie geht es auch um Verbindung: mit unserem Selbst, unseren Gefühlen, unserem Körper und vielleicht auch mit einem tieferen Ziel. Daher ist das Schlüsselelement für den Bindungsaufbau, insbesondere in einer therapeutischen Beziehung, das Gefühl von Sicherheit. Denn nur wenn wir uns mit dem Gegenüber sicher fühlen, können wir mit- und voneinander lernen – und uns wirksam verändern.

Die drei Vs in der Therapie

Mit Therapeut*in verbinden

Mit sich selbst verbinden

Mit anderen verbinden

Menschen, die ein schweres Trauma, Vernachlässigung oder chronischen Stress erlebt haben, haben häufig das Gefühl, von ihrer inneren und äußeren Welt getrennt zu sein. Dazu kommt häufig das Gefühl, in einer Fight, Flight, Freeze, oder Fawn-Reaktion festzustecken, was häufig von anderen als Über- oder Unter-Reaktion wahrgenommen wird. 

Um das reaktive Gehirn zu beruhigen und negative Erfahrungen zu integrieren, ist es von entscheidender Bedeutung, sich wieder mit den eigenen Gefühlen und dem Körper in Kontakt zu verbinden. Daher spielt der schrittweise Aufbau von Vertrauen in den Therapeuten – und zunehmend in sich selbst – eine grundlegende Rolle im therapeutischen Prozess.

So liegt mein Fokus als Therapeutin zunächst darin, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Parteien (und Anteile) sicher fühlen können. Sich gesehen, verstanden, und angenommen zu fühlen ist ganz besonders bei angst- und schambesetzten Themen erforderlich. Denn die Bearbeitung,  Integration und das Loslassen eines Themas geht häufig über das Sich-Angenommen-Fühlen durch den Therapeuten und schließlich die Anerkennung der eigenen Gefühle. 

 

“As long as you keep secrets and suppress information, you are fundamentally at war with yourself…

The critical issue is allowing yourself to know what you know.

That takes an enormous amount of courage.”
― Bessel van der Kolk

Ausbildung

  • 2020: Zertifizierung in EMDR-Therapie (Level 3)
  • 2019: Anerkennung als Sachverständige vor Gericht im Bereich Trauma (Court of King’s Bench of Alberta, Kanada)
  • 2014: Ausbildung in EMDR Therapie (Level 1+2)
  • 2000–2002: Ausbildung in Familientherapie (GST)
  • 1996–2001: Master of Arts (Ludwig-Maximilians-Universität): Pädagogik, Psychologie, Theater
  • 1999-2000: Ausbildung in Psychodrama, Spiel- und Theaterpädagogik

 

Kontinuierliche Weiterbildung

Um meine Klient:innen bestmöglich zu unterstützen, bilde ich mich regelmäßig weiter. Dazu investiere ich einen Teil meines Honorars in aktuelle Forschung, neue Methoden und gezielte Fortbildungen. Hier sind einige der Fortbildungen, die ich in den letzten 10  Jahren absolviert habe:

  • 2025: Using EMDR with Fragmented Clients: A Protocol for Overcoming Self-Alienation
  • 2025: The Art of the EMDR Intensive
  • 2024: I-Gaze Interweave for Attachment Repair in EMDR Therapy
  • 2023: EMDR 2.0: An Enhanced Version of EMDR Therapy
  • 2022: EMDR R-TEP and G-TEP (Recent Traumatic Episode Protocols for Individuals and Groups)
  • 2022: Let’s Play EMDR: Healing the Wounds of Trauma and Disrupted Attachment in Children and Adolescents

My practice is influenced by

Virginia Axline • Brené Brown • Peter A. Levine

Bruce Perry • Carl Rogers • Virginia Satir

Francine Shapiro • Daniel J. Siegel • Bessel van der Kolk

 

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